Die Geschichte des Hauses 1991 begann eine Gruppe Jugendlicher ein  fast abbruchreifes Haus an der Weßlinger  Str. 30 komplett zu renovieren. Mit  wenigen Ausnahmen erledigten sie alle  Arbeiten (unter Anleitung des Bauamtes)  selbständig. Ab April `93 stand ihnen der  Sozialpädagoge Ralph Fellinger, und seit  Juli `94 die Sozialpädagogin Tina Krämer  zur Seite. Beide für 25 Stunden pro Woche  bei der Gemeinde Gilching als  Hauptamtliche angestellt. Im November  `93 wurde  das Jugendhaus Gilching  eröffnet. Für den Betrieb des Hauses entwickelten  die Pädagogen, zusammen mit den  Jugendlichen, das Konzept der „betreuten  Selbstverwaltung“.   Kernstück dieses Konzeptes ist die  Hausversammlung. Jeder Jugendliche  besitzt dort Stimmrecht und kann Wünsche,  Anregungen und Kritik äußern. Sie ist das  höchste Gremium des Hauses, welches alle  relevanten Dinge (Öffnungszeiten,  Anschaffungen, Veranstaltungen planen,  etc.) verbindlich beschließt. Darüber   hinaus wurde über die Hausversammlung  der Beirat gewählt. Dieser setzte sich aus  bis zu sieben Jugendlichen (drei Vorstände  und vier Beiräte/innen) zusammen, die für  ein Jahr gewählt wurden. Er beschloss, in  Absprache mit den Pädagogen/innen,  notwendige Regelungen zum  Jugendhausbetrieb und vertrat das Haus  mit nach außen. Jeder der Beiräte/innen  und Vorstände (so über 18 bzw. über 16  Jahre alt und mit entsprechendem Vertrag)  sollte einen Hausschlüssel besitzen,  womit er/sie, in Vertretung der  Pädagogen/innen, den Betrieb auch  außerhalb der regulären Öffnungszeiten  (z.Z. Di – Do 15.00 Uhr bis 22.00 Uhr, Fr  15.00 Uhr – 20.00 Uhr) leiten konnte.   Die beiden Hauptamtlichen gewährleisten  die rechtlichen und pädagogischen  Rahmenbedingungen, haben in oben  genannten Gremien jedoch kein  Stimmrecht, sondern stehen den  Jugendlichen beratend zur Seite.  1999 schied Tina Krämer aus ihrem  Dienst aus und Anne Sofie Hoppe trat die die Stelle ab Oktober an.  Im Juni 2004 wurde das Haus auf  Initiative Jugendlicher und der Pädagogen  hin noch durch einen Anbau erweitert.  Seit 2006 existiert das Konzept der  „betreuten Selbstverwaltung“ in  abgewandelter Form.  Die Hausversammlung als Gremium für  Mitbestimmung und Gestaltung  ist  erhalten geblieben.   Den offenen Betrieb, als Hauptstandbein  des Hauses, bestreiten momentan die  Pädagogen und stehen den Jugendlichen,  so sie möchten, mit Rat und Tat zu Seite. Geschichte